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Alternative Säureverdünnung
Nochmal zur angedachten Alternative der kontrollierten Dosierung der Ladung in den Rhein.
Inzwischen haben sich Fachkundige der Sache angenommen und Berechnungen angestellt.
http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=27822&page=3
Miteilung Nr. 28
Diese Berechnung ist nachvollziehbar und führt zu dem Schluss, daß die genannte Dosiermenge von 50 l Schwefelsäure / Sekunde deutlich abzusenken ist.
Das Ergebnis der ursprünglichen Berechnung des Verdünnungsscenarios wurde nachträglich im Hinblick auf die Säureneutralisation durch die Karbonathärte des Rheinwassers revidiert.
Da die Berechnung von vollständiger Durchmischung der Komponenten Wasser/Säure ausging - die in Wirklichkeit nicht erfolgt - dürfte das Verdünnungsergebnis in der resultierenden "Mischfahne" hins. pH-Wert und Biotoxizität ungünstiger als das Berechnungsergebnis sein.
Da hilft auch die Annahme der Neutralisation durch die Karbonathärte nichts.
Die Optimierung der Vermischung durch Verlegung entsprechender Dosierleitungen quer zum Flußstrom halte ich in der Praxis für nicht durchführbar.
Es bleibt die Reduzierung der Dosiermenge Schwefelsäure /Zeiteinheit zur Erhöhung des Verdünnungsgrades.
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