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Thema: Schifffahrtsgewerbe reagiert massiv verärgert auf Streikaufruf

  1. #311

  2. #312
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    Wir können schimpfen gegeneinander gehen oder sonst was

    Herrn Ramsauer gehts nur um seine Gigaliner da spielen Binnenschiffer und WSV Angehörige keine Rolle

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...tzen-1.1133388

    http://www.welt.de/politik/deutschla...gskonform.html


    Noch Fragen

    Also BITTE wieder gemeinsam
    Geändert von Heidi Franz (24.07.2013 um 21:50 Uhr) Grund: Beitrag freigeschaltet

  3. #313

    Deutschland Verdi droht mit neuen Schleusenstreiks

    Die Schleusenstreiks in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind zwar vorerst ausgesetzt, doch die Gewerkschaft Verdi droht bereits mit neuen Arbeitskampfmaßnahmen.

    Verdi droht mit neuen Schleusenstreiks
    https://binnenvaartlog.nl

  4. #314

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    Gigaliner ist ein gutes Stichwort. Auch wenn Speditionen diese Fahrzeuge gern hätten, kommt Keiner auf die Idee deshalb keine Transporter oder kleineren LKW mehr zu bauen. In der Schifffahrt werden aber (fast) nur noch große Schiffe (schwimmende Gigaliner) gebaut und keine die auch kleinere Nebenwasserstraßen befahren können.
    Auch wenn komplette Autobahnen dreispurig ausgebaut werden, kommt keiner auf die Idee deshalb kleinere Nebenstraßen zu schließen. Bei den Wasserstraßen macht man es.

    Während andere sich einig sind und für ihre Interessen streiken, bekämpfen Schiffer von den Frachtschiffen ihre Kollegen in der Fahrgastschifffahrt oder umgekehrt. Partikuliere bezeichnen angestellte Schiffsführer als "Setzschiffer" und somit als Schiffsführer zweiter Klasse.
    Für die Probleme der Kollegen auf anderen Wasserstraßen interessiert man sich auch nur, wenn man diese Wasserstraßen auch mal gelegentlich befährt. Man regt sich auf über billiges und schlecht ausgebildetes Personal aus Ostblockländern, hat aber selbst jahrelang kein Personal ausgebildet.

    Wer trägt hier die Schuld? Schafft sich die Binnenschifffahrt nicht auch (zumindest teilweise) selbst ab?

    Gruß Thomas

  5. #315

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    Deutschland Flusskreuzfahrer fordern Ende der Schleusen-Streiks


  6. #316

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    Zitat Zitat von Elbianer Beitrag anzeigen
    Gigaliner ist ein gutes Stichwort. Auch wenn Speditionen diese Fahrzeuge gern hätten, kommt Keiner auf die Idee deshalb keine Transporter oder kleineren LKW mehr zu bauen. In der Schifffahrt werden aber (fast) nur noch große Schiffe (schwimmende Gigaliner) gebaut und keine die auch kleinere Nebenwasserstraßen befahren können.
    Auch wenn komplette Autobahnen dreispurig ausgebaut werden, kommt keiner auf die Idee deshalb kleinere Nebenstraßen zu schließen. Bei den Wasserstraßen macht man es.

    Während andere sich einig sind und für ihre Interessen streiken, bekämpfen Schiffer von den Frachtschiffen ihre Kollegen in der Fahrgastschifffahrt oder umgekehrt. Partikuliere bezeichnen angestellte Schiffsführer als "Setzschiffer" und somit als Schiffsführer zweiter Klasse.
    Für die Probleme der Kollegen auf anderen Wasserstraßen interessiert man sich auch nur, wenn man diese Wasserstraßen auch mal gelegentlich befährt. Man regt sich auf über billiges und schlecht ausgebildetes Personal aus Ostblockländern, hat aber selbst jahrelang kein Personal ausgebildet.

    Wer trägt hier die Schuld? Schafft sich die Binnenschifffahrt nicht auch (zumindest teilweise) selbst ab?

    Gruß Thomas

  7. #317
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    Ja Super,
    da versucht man Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

    Dieser Vergleich hinkt doch, merkt das keiner? Oderaner fällt voll darauf rein. Die Strassen mit Wasserstrassen zu vergleichen ist purer Blödsinn. Es gibt viel mehr normale Strassen als Autobahnen. Die Gigaleiner können da gar nicht hin! Denkt hier wirklich einer das DHL eure Pakete mit einem Gigaleiner vorbeibringt? Natürlich werden immer kleine Lkw oder Sprinter gebraucht. Warum sollte man damit aufhören diese zu bauen?

    Die Wasserstraßen werden, so war es mal Ziel, alle für große Schiffe vorbereitet. Das ist es doch normal, aus damaliger Sicht, sich anzupassen. Die Idee, genau wie beim Gigaleiner, ist es mit wenig Ernergie möglichst viel zu transportieren und damit Gewinn zu machen. Nichts anderes!

    Zum Nachdenken sollte eher der letzte Absatz anregen. Aber was war zuerst da? Das Huhn oder das Ei! Die Interessen gehen natürlich auseinander. Das liegt doch in der Natur der Sache. Aber wie will man das ändern. Und zum Setzschiffer, auch die Angestellten lassen keine Gelegenheit aus, über Pattis die mit altem Material zurecht kommen, zu lästern. Hab ich zu Genüge erlebt.

    Gruß Kawumm 68
    Geändert von Gerhard (28.07.2013 um 13:41 Uhr) Grund: Freigeschaltet

  8. #318

    Deutschland Schleusen-Streik kostet Millionen

    Gerade in den Sommermonaten läuft das Geschäft mit Flussschifffahrten in Deutschland glänzend – normalerweise.

    Schleusen-Streik kostet Millionen
    https://binnenvaartlog.nl

  9. #319
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    Standard Rechtssicherheit

    Guten Tag zusammen!

    Hier mal was zur Rechtsverbindlichkeit!

    Minister Ramsauer legt eine Stellungnahme vor, mit der er seine einseitigen Zusagen an die Beschäftigten untermauern will. In dieser Stellungnahme eines Professors aus Bonn wird ausgeführt, dass die Zusagen des Ministers als arbeitsrechtliche Gesamtzusage zum Inhalt der individuellen Arbeitsverträge geworden seien. Allerdings können solche Zusagen im Wege einer Änderungskündigung wieder beseitigt werden. Und dann müssen sich die Beschäftigten individuell durch Klage vor dem Arbeitsgericht dagegen wehren.
    Was der Professor nicht schreibt: Mit einem Tarifvertrag zur sozialverträglichen Umsetzung von Änderungen und Reformen wären solche Änderungskündigungen ausgeschlossen. Damit wären die Beschäftigten von vornherein geschützt.
    Auch die Aussage des Herrn Professors, dass ein Tarifvertrag jederzeit gekündigt und durch eine Betriebsvereinbarung (hier wohl eher: Dienstvereinbarung) ersetzt werden

    Auch entscheidet der Arbeitgeber allein, bei
    welchen konkreten Maßnahmen die Zusagen
    überhaupt gelten. Er allein entscheidet, ob
    Umstrukturierungsmaßnahmen oder weitere
    Änderungen unter die WSV-Reform fallen oder
    nicht. Einen einklagbaren Rechtsanspruch
    haben die Beschäftigten damit nicht.

    Kurz und gut
    Diese gutachterliche Stellungnahme enthält
    nicht wie von Minister Ramsauer und in einem
    Brief der GDWS behauptet, „nachvollziehbare
    Begründungen“, nach denen die Zusagen des
    Ministers an die Beschäftigte sicherer als ein
    Tarifvertrag wären.
    Nach wie vor gilt:
    Einseitige Zusagen können genauso
    einseitig zurückgenommen werden.
    Wann und in welchem Umfang die Zusagen
    umgesetzt werden, liegt allein in der
    Entscheidung des Arbeitgebers. Damit sind
    die Beschäftigten der Arbeitgeberseite
    ausgeliefert.

    Warum macht den der Hr. Ramsauer keinen Tarifvertrag!Einfach seine Versprechen auf ein Blatt Papier schreiben,Tarifvertrag drüberschreiben ,Unterschrift fertig!
    Ging doch bei der Bundeswehr auch!!!

    Und hier mal ein Interessanter Bericht über unsere Infrastruktur!
    Von Plus-Minus

    http://www.ardmediathek.de/das-erste...entId=15807028

    Wer hier den Worten , bzw Versprechen eines Politikers vertraut der hat wohl die letzten Jahre verpennt
    Geändert von Gerhard (30.07.2013 um 00:52 Uhr) Grund: Freigeschaltet

  10. #320

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    Niederlande “Oogsttransporten in gevaar”

    “Oogsttransporten in gevaar”
    Quelle: binnenvaartkrant

    Gruß
    Arnold

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