Hallo Fried,

es ist halt ein Job wie jeder andere auch. Am Anfang steht das neue, die Routine ist noch nicht vorhanden und die Abläufe noch nicht automatisiert. Damit fordert der Job einen sehr, die Zeit vergeht schnell und der Job ist interessant. Nach einer gewissen Zeit hat man Erfahrung und Routine und es ist ein gewöhnlicher Job.
Ich habe selber Ende der 80er auf der Fähre Linz-Kripp zwei Jahre als Aushailfe und ein Jahr in Festanstellung gearbeitet und wir als Kassierer wurden von den Fährführern oft beneidet dass wir je nach Verkehrsaufkommen Zeit hatten mit den Kunden Small-Talk zu führen während der Fährführer neun Stunden alleine in seinem, O-Ton eines Fährführers, "Hungertürmchen" sitzt. Ich habe mich dann auch zu einer Ausbildung entscheiden um beruflich flexibler zu sein. So schön der Job auf dem Wasser auf einer Fähre auch ist, man ist halt beruflich bzw. bei der Berufswahl irgendwie an gewisse Orte, an gewisse Arbeitsumstände und an seinen Chef gebunden. Nichtsdestoztrotz finde ich es gut von Alex dass er sein Zeil so hartnäckig verfolgthat und nun im wahrsten Sinne des Wortes oben steht. Evtl. bekommt er ja irgendwann noch einen schönen Neubau mit zeitgemäßen Steuerhaus, bequemen Sessel und elektronischen Bedieneinheiten um seine Schichten ganz entspannt mit einem Fuß auf dem Radarmonitor im Sommer auch mit Klimaanalage zu fahren.

Gruß
Chris