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Ich muss dem Bericht von Herr Baumgartner zustimmen und meine Hochachtung aussprechen. Gerade in Ungarn sind wird Schifffahrtstreibenden der Behördenwillkür ausgesetzt, besonders in Mohacs. Jede Reklamation gegenüber der dort ansässigen Beamten und Behörden wird einfach totgeschwiegen. Früher gab es noch die bilateralen Sitzungen. Hier konnte man noch einige Punkte ansprechen und auch zur Klärung kommen. Dieser Ausschuss wurde zum Schlafen verurteilt, einfach nicht mehr nötig. Es gibt doch die Donaukommission! Diese Organisation ist wie ein Tiger ohne Zähne und die Via Donau mit den viel zu hoch aufgehängten Vorstellungen, sind weit weg von der Wirklichkeit entfernt. Ungarn ist ein besonderer Fall. Traktorfahrer bekommen in einem Schnellkurs ein Patent für die Strecke in Budapest und dürfen kleine Personenschiffe fahren. Je mehr in den Organisationen wie IVR und SUK oder CESNI getagt und verhandelt wird, um so schlechter wird es für die Leute an Bord. Nur ein Beispiel der Absturzsicherung. Schmales Gangbord mit 45 cm war ein Handlauf erforderlich, die deutsche Berufsgenossenschaft bestand auf ein Geländer, das auch umzulegen sein muss. Dann benötigte das Fahrzeug kein Handlauf. Heute muss ein Schiff mit einem umlegbaren Geländer ein Handlauf haben. Und was ist mit den ganzen Bargen an der Donau, wo es nicht einmal einen Handlauf gibt, oder total beschädigt ist? wir leben schon in einer verrückten Zeit, wo ein vereinigtes Europa in jedem Land anderes aufgefasst wird.
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