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Hallo Zusammen,
ich denke ein Ruderausfall kann zu 90 % ausgeschlossen werden. Meiner Meinung nach hat sich die Flüssigkeit in den jeweiligen Tanks, wie bereits im Forum erläutert, durch die vielen Kurven an der Loreley aufgeschaukelt (physikalisch Resonanz). Ähnlich der Resonanzschwingungen auf einer Brücke, die dann zu einer Resonanzkatastrophe führen kann. Bei einer Resonanzkatastrophe auf einer Brücke wird diese dann durch die ansteigenden Schwingungen allerdings dann irgenwann auseineranderbrechen. Sicherlich wird die Fahrgeschwindigkeit durch die starke Strömung und evtl. durch das Schiff selber, auch ihren Beitrag dazu geleistet haben. Evtl. sind dadurch auch Schweißnähte in der Doppelhülle gerissen, so dass Wasser von außen eindringen konnten. Oder die Außenhaut wurde tatsächlich durch eine Grundberührung beschädigt. Dies ist allerdings sehr spekulativ. Das letztendliche Kentern durch die Schlagseite wird vermutlich mit den Ballasttanks in der Doppelhülle zusammenhängen.
Ich bin jetzt schon auf das Ergebnis der Havarieexperten gespannt.
Fakt ist auf jedem Fall, dass die neuen Doppelhüller wirklich nur von Spezialisten gefahren werden können, da mancher schon im geladenen Zustand mit einem komisch Gefühl um die Kurven gefahren ist, wo das Schiff dann zu neigen begann.
Es dürfte jetzt mit 100 %iger Sicherheit zu einer Diskussion bei den Doppelhüllen führen, inwieweit die Mittellängsschotts oder Wellenbrecher in den Tanks wieder eingebaut werden. Einserseits sind die Schiffe sicherer, andererseits müssen diese auch von den Schiffsführern beherrscht werden. Und diese werden bei den momentanen Nachwuchsproblemen fehlen.
Wißt Ihr schon, welche Experten hinzugezogen wurden (Lenz und Bierwagen, Manfred Franz o.a.)??
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